Der Blick für ein Ganzes zerfällt in Stücke, sobald sich Technologien des Sehens vor das Auge legen und die Weite immer weiter einrahmen, dimensionieren. Ein Stück kann nun, losgelöst vom Universellen der Philosphiegeschichte, die die Wahrnehmung bis ins 19. Jahrhundert beschreibt, isoliert betrachtet, benannt und bearbeitet werden. Die Geschwindigkeit von Natur und Mensch konvergiert im Rhythmus des Verfalls, die Zeit, in der ein Ort verlassen wird, kann gefühlt, erahnt und bewiesen werden. Zerfallen wird in Stücke. Einen Ort zu entziffern bedeutet, auf die Entdeckung individueller Ganzheiten zu stoßen, kleine Systeme, die für den Betrachter kohärent sind und deren Charakter nicht offensichtlich ist. Diese kleinen Inseln deuten sanft auf ihre Rolle innerhalb des Gartens hin, erscheinen aber auch als zufällige Ansammlung von Objekten, Geschichten durch die Zeit. Sie sind die Orte, an denen sich das Dagewesene verdichtet, durch Teile lesbar wird. Die Natur-Bilder sind zeitlich und geometrisch verschobene Überblendungen, die einen Prozess des Auflösens genauso sichtbar machen wie eine durch die Anwendung von Medien wie Fotografie und Film enstandene Überlagerung von räumlichen Realitäten. Diese nuancierten Schaubilder unterschiedlicher Geschwindigkeit finden einen Kontrast im Klang, der versucht nachzuahmen, einzufrieden, bevor er sich löst so wie das eine Bild vom anderen, nur klebriger; zieht Fäden.
The view of a whole disintegrates into pieces as soon as technologies of seeing are placed in front of the eye and continue to frame and dimension the expanse. A piece can now be viewed, named and edited in isolation from the universal of the history of philosophy, which describes perception up to the 19th century. The speed of nature and man converges in the rhythm of decay, the time in which a place is abandoned can be felt, guessed at and proven. Will fall into pieces? Deciphering a place means encountering the discovery of individual wholes, small systems that are coherent to the viewer and whose character is not obvious. These small islands gently hint at their role within the garden, but also appear as a random collection of objects, stories through time. They are the places where what has been there condenses and becomes legible through parts. The nature images are temporally and geometrically shifted overlays that make visible a process of dissolution as well as an overlay of spatial realities created through the use of media such as photography and film. These nuanced charts of different speeds find a contrast in sound that tries to imitate, to pacify before detaching like one picture from another, only stickier; pulls strings. Auszug aus